Holzofen und Beistellherd

Backen wie Großmutter

Holzkisten zum anfeuern

Wer Zeit, Lust und Laune hat, der kann sinnvolles tun: Holzkisten von Äpfeln oder Kartoffeln nicht einfach dem sperrigen Müll anschließen sondern als Anfeuerholz verwenden.

Die Kiste in der Mitte zersägen, damit sie handlicher ist um dann die einzelnen Brettchen aus den Seitenwänden zu “reißen”. Eine mühsame Beschäftigung, keine Frage!

Wichtig sind Handschuhe, gutes Schuhwerk und gute Nerven.

Ich selber habe die Großteile, die ungeschickt aufzubewahren wären direkt auf meine Holzkorbe gelegt. Die kleinen Brettchen in Kartons. Diese aufeinander gestapelt sind dann wieder der Halt für meine Holzstapel.

Haben Hartholzbriketts Vorteile?

Beim Brikett hat Hartholz kaum Vorteile gegenüber Weichholz. Die Briketts werden auf das gleiche spezifische Gewicht gepresst (1 bis 1,2 to/m³) und die gewachsene Struktur des Holzes verändert sich dadurch.

Bei mir im Einsatz Premium Holzbriketts Buche, ohne Zugloch und Hartholzbriketts Pini&Kay 10 kg.

Auffällig ist bei Pini Kay (Hartholzbriketts aus reiner Buche/Eiche) die fast feine Oberfläche, die richtig glatt wirkt . Sie werden aus sauberen Hartholzspänen erzeugt. Die hohe Temperatur beim Pressen verursacht die dunkelbraun bis schwarze Farbe an der Außenseite der Briketts. 10 kg Pini-Kay-Hartholzbriketts entsprechen dem Heizwert von 40 kg bis 50 kg Brennholz.

Zur Brenndauer: je glatter und fester eine Oberfläche ist, desto länger brauchen die Flammen, um sich “durchzufressen”. Hartholz-Briketts werden oft aus feinen Schleifspänen (zum Beispiel Parkettherstellung) produziert; sie haben daher eine homogenere und festere Oberfläche. Nadelholz-Briketts werden hingegen oft aus Hobelspänen gepresst. Ihre Oberfläche ist grober und deshalb schneller zu entfachen. Sie eigenen sich daher zum Entfachen des Feuers und für eine schnelle Wärmeerzeugung; Hartholz-Briketts eher zum Gluthalten und für eine etwas längere Wärmeerzeugung.

Briketts mit Loch oder ohne - Viereckig oder rund?

Sind von der Wärmemenge nicht anders als solche ohne Loch, der Effekt beim Abbrennen ist jedoch anders weil eine recht beständige Flamme zu sehen ist. Da der preisliche Unterschied jedoch nicht “von armen Eltern” ist müssen es nicht unbedingt runde Briketts mit Loch sein, damit wir nicht frieren.

Während viereckige Briketts oder runde recht schnell glimmen bleibt uns hier ein langes Feuerspiel erhalten.


Ähnlich wie bei den runden Briketts, wird hier die Grundsubstanz im Hammerschlagverfahren hoch verdichtet. Hier ist ein mittiger Dorn vorhanden der das Lochanbringt. Diese Briketts haben ein angenehmes Abbrandverhalten bei schönem Flammenspiel.

Nicht zu vergessen ist die Tatsache, daß dieses Loch für eine höhere Sauerstoffzufuhr sorgt - somit auch den Nachteil besitzt, schneller abzubrennen und einen höheren Verbrauch erforderlich zu machen.

Viele Holzbriketts sind rund und werden mit einer Kolbenpresse kontinuierlich am Strang gepresst und am Ende des Stranges abgeschnitten. Eckige Briketts werden mit einer hydraulischen Presse Brikett für Brikett einzeln gepresst.
Ein einmalgepresstes Brikett, also ein eckiges, geht sehr schnell auf und zerfällt in seine Bestandteile, während ein rundes Brikett beständig und gleichmässig abbrennt.

Mit dem Holzofen bei hohen Minustemperaturen

Eigentlich, ja eigenlich bin ich der Holzkäufer. Aber bei nunmehr 3 Wochen zweistelligen Minusgraden (zumeist zwischen minus 17 und minus 20 Grad) komme ich weder mit der Holzbeschaffung, noch mit der Holzbeförderung oder der Ascheentsorgung klar.

Eine Alternative bieten Holzbriketts (die bei leichten Plusgraden nicht mehr so optimal verbrennen, was aber am Zug meines Kamines liegen dürfte), die bei den hohen Minustemperaturen sehr viel Wärme geben, mehr sogar als Holz, was nicht unlogisch ist.


Auch die Platzfrage, bei dauerhaft niedrigen Temperaturen und somit die Transportzeit, spielt für mich eine Rolle:
1000 kg Holzbrikett entsprechen ~ 1,5 rm Scheitholz, aber ein Volumenmaß von nur ca. 0,6-0,7 m³.  Somit also wesentlich weniger Platzbedarf zur Lagerung. Holzbriketts brennen heißer und zeitlich besser einschätzbar als Holz und knistern nicht, sie halten aber nicht so lange wie Kohlebriketts.  Gut für schnelle Wärme, weniger um die Nacht zu überbrücken … ich brauche einfach weniger Material…

Holzbriketts haben aufgrund ihrer Restfeuchte, die im Regelfall bei 5% liegt, eine bessere Energieeffizienz als Holz. Ueber Ich selber muss alles Brennmaterial kaufen, somit sind die Holzbriketts beileibe nicht die teurere Variante!

Bei 100 qm Wohnfläche benötigt man etwa 12 Raummeter Holz/Jahr, was bei einem Preis von 75 €/rm Kosten von 900 € verursacht.
Bei Briketts kann man kostentechnisch von rund 700 € ausgehen (günstig gekauft im Sonderangebot,  aber Markenprodukt).

Als Nebenprodukt aus einer holzverarbeitenden Fabrik sind diese Späne gepresst und stark verdichtet bzw. gepresst. Was einen Heizwert von etwa 4,5-5 kw/kg ergibt - bei Buche 4,0 bei Kiefer 4,4 und bei Fichte 4,5.

Gefüllte Berliner

…gebacken im bzw. auf dem Holzofen, den Teig aber im Brotbackautomaten kneten lassen. So harmonisieren Technik und Alterum ;-)

Einen großen Nachteil besitzt das Backen auf dem Beistellherd: der meinige dient über den Winter zum heizen und ist beständig heiß und an - somit kann ich die Kochebene nicht reinigen. Toll sieht es nicht aus, wenn die Fettspritzer von solchen Fettgebäcken auf der gußeisernen Herdplatte sind….

Da mein Teig im Brotautomat zubereitet wird kommen die Flüssigkeiten wie Butter oder Margarine und die Eier als erstes in den Backbehälter.
Das Mehl kommt dann hinzu, Vanillezucker, Zucker, eine Prise Salz folgen noch. In das Mehl wird eine Mulde vertieft, in welche die in Milch aufgelöste (Trockenhefe ist natürlich ebenso möglich) gegeben wird.

Von kernfreier Marmelade benötige ich rund 300 ml. Es dürften ca. 16 gefüllte Krapfen werden - je nachdem, wie dick der Teig ist bzw. wie groß das Gebäckteil selber gebacken wird.

Wenn mein Brotautomat den Teig geknetet hat darf er unter einem Küchentuch ruhen, bis er ca. das doppelte Volumen erreicht hat.

Wenn es soweit ist und der Teig gegangen ist, dann wird bei mir der Topf für das Fett auf dem Beistellherd auf 180 Grad erhitzt. Das dauert seine Zeit. Das Fett ist dann bereit, wenn sich an einem Holzlöffel (der ins Fett gelegt wird) Bläschen bilden, die an die Oberfläche aufsteigen.

Den Teig mit Mehl bestäuben und nochmals auf der Arbeitsfläche durchkneten. Dann entweder in 16 Teile teilen und diese zu Ballen formen oder aber (wie ich) einen ca. 7 cm großen Ausstecher (evtl. Glas oder Plastikdose) zum Einsatz bringen und damit die Berliner ausstechen.

Ein Blech mit einem Küchentuch belegen, die Teiglinge darauf legen und mit einem weiteren Küchentuch bedecken (ich habe die Ofentüre auf weil durch sie geheizt wird und stelle auf das Fenster dann die bedeckten Teiglinge, die dadurch nochmals in der Wärme gehen. So lange, bis das Fett erhitzt ist.

Die Faschingskrapfen in das 180 Grad heiße Fett legen und zwar zuerst mit der aufgegangenen Seite ins Fettbad und dabei goldgelb auf beiden Seiten backen (die Zeiten dafür sind unterschiedlich, je nach Temperatur zwischen 3 und 5 Minuten).

Mit einem Schaumlöffel habe ich die Faschingsküchle aus dem Fettbad gehoben und auf einigen Küchentüchern abtropfen lassen.

Noch warm habe ich sie mit einer Tülle (die zuvor mit Marmelade befüllt worden war) am helleren Gebäckmittelteil mit Marmelade gefüllt und dananch in einer Zimt/Zuckermischung gewendet.

(Teilweise wird es auch so gemacht, daß das Gebäck heiß in Zimt/Zucker gewendet wird und erst danach die Marmelade eingefüllt wird).

Hefeteig:
125 ml Milch
100 gr Butter oder Margarine
500 gr Weizenmehl bei mit Type 550
20 gr Frischhefe, Trockenhefe ist ebenso möglich
30 gr Zucker
1 Vanillin-Zucker
1 gestr. TL Salz
2 Eier (Größe M)

zusätzlich:
Ausbackfett
etwas Zucker und Zimt
Küchentücher

Füllung:
300 gr Hagebuttenmarmelade

Das Originalrezept stammt aus der Dr. Oetker Versuchsküche. Wobei bei mir die Zutaten ebenso verändert wurden wie auch die Zubereitung

Restfeuchtemesser

Es gab und gibt viel zu lernen in Sachen heizen mit Holz und Brennmaterial. Alles an Informationen habe ich gerne aufgenommen und dazu recherchiert oder weitere Fachleute befragt.

Beim Holzkauf brachte jeder Verkäufer beim ersten Mal sehr schöne und trockene Ware, bei der zweiten Lieferung wirkte es schon sehr lieblos und ließ an der Trockenheit zweifeln. Zusammen mit dem Kaminfeger, in Hohenlohe Schlotfeger genannt, haben wir bei einer dieser Lieferungen die Restfeuchtigkeit des Holzes gemessen (welches verkauft worden war mit Restfeucht 20%).
Nun gut das Holzinnere (ohne dass wir gespalten haben, was eigentlich zur Messung notwendig wäre um die Feuchtigkeit im Kern des Holzes zu messen) waren wirklich knapp über 20 %, also im Rahmen, aber……… die Rinde war dann schon bei 30% und das Holz somit “eigentlich” nicht zu verwenden.
Bei Verwendung solcher Hölzer bildet sich dann nämlich der unerfreuliche Glanzruß. Deshalb ist dann der Kaminkehrer regelmässig gezwungen den Schornstein auszubrennen. Viel Wallung also, nebst Anruf bei der örtlichen Feuerwehr, dafür, dass falsches Holz zum Einsatz gebracht wurde.

Deshalb habe ich mir nunmehr ebenfalls einen Restfeuchtemesser besorgt. Beim Kauf achte ich darauf zu sagen “bitte 2 Jahre abgelagert und unter 20% Restfeuchte, was eigentlich “normal” sein müsste. Das sagt auch jeder Verkäufer zu… gehalten hat dieses ernsthaft von dreien bisher nur einer….

Einfach zu bedienen: den Knopf in der Mitte des Gerätes zum Einschalten betätigen. Die Kappe auf dem oberen Ende des Gerätes entfernen, so daß die beiden Messtifte frei liegen. Diese dann etwas stärker ins Holz drücken und in der Mitte des Displays erscheint die vorhandene Holzfreuchtigkeit. Kappe wieder auflegen, Gerät ausschalten und am Besten in der Nähe des Ofens lagern damit die eine oder andere Kontrolle regelmässig erfolgt.
Dabei ist dann wichtig an den verschiedensten Stellen zu messen, damit es Euch nicht geht wie mir und meinem oben beschrieben Holz.

Auch habe ich mich gefragt, als kleiner Laie … in wie weit Kunden, die kgweise kaufen - was ich auch schon gesehen habe - das Holz dadurch auch überzahlt habe. Logischerweise wiegt schweres Holz (mit Feuchtigkeit) mehr als solches ohne….

p.s. manch ein Wohnmobilbesitzer testet mit diesem Gerät auch die Ecken auf Feuchtigkeit, zwar eine billige Lösung, jedoch auf Grund der zurückbleibenden Löcher nicht so ganz die Ideallösung.

Hab’ mein Ofen voll beladen…

Das war Energiewirtschaft der feinsten Sorte: mit dem Holz heizen, dabei nebenbei Schnitzel und Nudeln zubereiten und so ganz nebenbei einen Haselnuß-Schokoladenkuchen backen.

Bei den dazu notwendigen Temperaturen kein Problem, da kein größeres Vorheizen oder auf Temperatur halten notwendig ist. Anders als bei Gebäcken, die mit rund 200 Grad gebacken werden müssen.

Die Butter zerlassen. Den Zucker und die Eier in einer Schüssel mit dem Rührgerät zu einer cremigen Masse rühren. Die zerlassene Butter und die gemahlenen Haselnusskerne zugeben. Das Salz zufügen. Mehl mit Backpulver über den Teig sieben und unterrühren.

Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Form ausbuttern. Bei mir und meiner Kastenform wird mit Backpapier ausgelegt. Dieses ist später auch die ideale Unterlage um den Kuchen zu glasieren. Nach rund 30 Minuten habe ich der Sicherheit halber eine Aluminiumfolie aufgelegt. Viel zu schnell geht es, wenn der Kuchen plötzlich beim Backen im Holzofen zu dunkel wird.

Die Schokolade klein hacken und mit der abgeriebenen Orangenschale unter den Teig heben.

Auf der zweiten Schiene von unten 40 - 50 Minuten backen. Nach 15 Minuten Abkühlzeit auf ein Kuchengitter stürzen. Nach dem erkalten den Kuchen mit Kuvertüre überziehen.

für eine Napfkuchenform Durchmesser 24 cm, ich bevorzuge die Kastenform.
Zutaten für den Teig:
250 gr Butter oder etwas mehr um die Form einzufetten
180 gr Zucker
4 mittelgroße Eier (ich habe 5 genommen)
200 gr gemahlene Haselnüsse
1 Prise Salz
250 gr Mehl (ich bevorzuge Type 550)
1 Päckchen Backpulver
100 gr Zartbitter oder Vollmilchschokolade
(eventuell Zugabe von der abgeriebenen Schale einer Bio-Orange, entfiel bei mir)

Zutaten für den Guß:
Kuvertüre, dunkel oder hell, je nach Geschmack

Quelle:
Heimwehküche Backen

Schokoladenkuchen aus dem Holzofen

Nahezu alles habe ich bereits im Holzofen bzw. Beistellherd gebacken. Fazit: bei Rührkuchen oder bei Gebäck welches bei ca. 180 Grad gebacken werden kann: SUPER!

Bei Gebäcken, die bei höheren Temperaturen gebacken werden müssen ist bei meinem kleinen Modell eine Aufzeizzeit von 4 Stunden auf 220 Grad weder selten noch die unterste Zeitgrenze.

Genial war beispielsweise ein Marmorkuchen oder dieser Schokoladenkuchen, der gleich noch eine Tafel Schokolade (zusätzlich zum Grundrezept) “verpasst” bekam.

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen und die Kastenform ausbuttern. Ich selber belege sie grundsätzlich mit Backpapier. Wenn ich im Beistellherd backe, so habe ich zur Sicherheit immer Aluminiumfolie zur Hand, falls der Kuchen zu dunkel wird. In diesem Fall musste ich sie nicht auflegen.

Die Butter mit dem Zucker und dem Vanillezucker mit dem Rührbesen schaumig rühren. Nach und nach die Eier zufügen. Das Mehl mit dem Backpulver und der Prise Salz über den Teig sieben. 60 gr Kakao und die Milch zugeben und alles auf höchster Stufe verrühren bis der Teig rund um die Rührlöffel Blasen schlägt. Es gibt eine feine, sähmige Masse.

Den Teig in die Form füllen und auf der mittleren Schiene 60 - 70 Minuten backen.

Nach etwa 15 Minuten den Teig in der Kastenform der Länge nach mit einem scharfen Messer ca. 1 cm tief einschneiden.

Den Kuchen nach der Backzeit aus dem Ofen nehmen, ca. 10 auskühlen lassen und aus der Form lösen. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Für den Guß den Puderzucker mit 2 EL heißem Wasser, dem Eiweiß, dem restlichen Kakao (20 gr) und der Essigessenz in einer Metallschüssel glatt rühren. Über dem Wasserbad erhitzen, bis die Creme lauwarm ist.


Vom Wasserbad nehmen, sofort über den Kuchen gießen und streichen, da die Masse sofort fest wird.

Zutaten für eine Kastenform von 28 cm Länge oder einer Napfkuchenform, ca. 24 cm Durchmesser

200 gr weiche Butter (etwas mehr für die Form oder Backpapier zum auslegen)
200 gr Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
4 Eier Größe M
400 gr Mehl bei mir Type 550
1 Päckchen Backpulver
1 Prise Salz
80 gr Kakao
7 - 8 EL Milch, evtl. etwas mehr

Zutaten für den Guß (falls keine Kuvertüre, die bereits fertig ist, verwendet wird)

180 gr Puderzucker
1 Eiweiß (das übrige Eigelb kann gerne dem Kuchenteig zugegen werden)
2 Tropfen Essigessenz (25% Säure)

Quelle:
Heimwehküche Backen

Holzbandsäge

Zugegeben, daß hier ist ein älteres Modell und verfügt über keine Schutzeinrichtungen. Hier ist also Top-Vorsicht angesagt.

Bei geübten Sägern die Bänder mit Lücken- oder Gruppenzahnung und Wellenschränkung verwenden kann das sehr schnell gehen. Zusätzlich der Sägentisch blank und gewachst (Ich kenne es lediglich so, den Sägetisch mit Alt(Bio)öl einpinseln. Nachteil ist aber es hält  nicht viel länger als ca. 1RM) und “es fallen die Späne”

Trick 17 von Dauersägern ist übrigens Beim Metzger Schweineschwarte holen kostet so gut wie nix und erfreut den Sägetisch. Es sei aber nur bei großen Mengen angebracht, da sonst die Geruchsnerven leiden könnten.

Auch gibt es “Silbergleit” von der Fa. Weisner. Ein nicht klebendes Trockengleitmittel für Holzbearbeitungsmaschinen. Wird dünn aufgetragen und ist sehr ergiebig. Wenn man das Gefühl hat, die Scheite lassen sich nicht mehr mit zwei Fingern auf dem Tisch herumschubsen, wird neu aufgetragen.

Bei Leistungen mit “bis zu 8 rm/h” bei einer Holzbandsäge dürfte ein Zeitverbrauch von etwas unter 30 Minuten für 3 Schütmeter angesagt sein, so ließ ich mir sagen …

Holz im Freien lagern bzw. trocknen

Leider, leider ist das nicht “mein Holz vor der Hütt’n” sondern das des Nachbarns.

Von Freunden wurde ich nun gefragt, warum dieses Holz denn nun Regen und Schnee ausgesetzt werden würde um dabei nass zu werden. Kling logisch, aber … was wäre denn, wenn dieses Holz mit Planen abgedeckt werden würde? Es würde wohl unter der Plane vor sich hinfaulen und wäre als Brennholz nicht mehr geeignet….

Aber Holz trocknet auch wenn es im freien liegt, durch Wind und Sonne eben etwas langsamer als in einer Trockenkammer oder einem Unterstand.  Regen schadet nicht, aber es ist darauf zu achten, daß das Wasser gut ablaufen b.z.w. verdunsten kann.

Unter die Holzstämme muss etwas untergelegt werden, damit das Holz nicht die Feuchtigkeit aus dem Boden zieht und weg gammelt.

Gehwegplatten oder ähnliches sind dafür gut geeignet.

Buchenholz muss übrigens mindestens 2 Jahre trocknen, bevor man es verfeuern kann, besser 3 Jahre. Bei Eiche ebenso. Je härter das Holz, je schlechter trocknet die Feuchtigkeit aus.

Bei der Lagerung im Freien übernehmen Sonne und Wind den Trocknungsprozess, wobei man je nach Vorlagerung im Wald bzw. auf Rundholzplätzen und nach Baumart mit einer Lagerungsdauer von 1-2 Jahren (für Eiche auch 3 Jahre) rechnen muss. Es ist darauf zu achten, daß Holz nicht unendlich lange gelagert werden sollte. Nach 4 Jahre können sich gasreiche Bestandteil “aus dem Staub machen”. Das Holz brennt dann natürlich noch, der Heizwert hält sich jedoch in Grenzen.





Umweltenergie-Top100
Copyright © 2012 by: Holzofen und Beistellherd • Design by: BlogPimp / Appelt Mediendesign • Foto: Pixelio • Lizenz: Creative Commons BY-NC-SA.